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CPCI Pentium M Baugruppe mit Feldbusinterface
CPCI-System mit CPCI M4/206

Mit der CPU-Platine CPCI M4/206 stellt Janich & Klass das erste Mitglied seiner neuen Produktfamilie mit Intel Pentium M Prozessor vor. Die Baugruppe nach der CompactPCI Spezifikation 3.0 besticht auf den ersten Blick durch ihre reichhaltige Ausstattung. Eingesetzt wird auf dem Industrieboard der stromsparende Intel Pentium M Prozessor mit 1,1GHz oder 1,6GHz Prozessortakt, 400MHz Systembus und 1MB On-Chip L2-Cache. Durch die spezielle Mikroarchitektur mit "Advanced Branch Prediction" und "Hardware Stack Manager" ist dieser Prozessor bei einer Taktfrequenz von 1,6GHz in der Leistung vergleichbar mit einem 2,4GHz schnellen Pentium 4 Prozessor. Bis zu 1GB DDR-SDRAM mit Fehlerkorrektur ECC können bestückt werden.

Neben den standard PC-Schnittstellen sind ein Gigabit-Ethernet-Controller, ein Fast-Ethernet-Controller, 6 USB 2.0 Schnittstellen und ein Intel Extreme Graphics Controller mit DVI-Interface auf der CPCI M4/206 implementiert. Ein Hardware-Monitor, ein Watchdog und eine Flashdisk runden die Ausstattung dieser industriellen Prozessorkarte ab. Alle wichtigen Schnittstellen sind auf die Frontplatte geführt, stehen aber auch als Rear-Panel I/O zur Verfügung.

Die Karte stellt darüber hinaus zwei Steckplätze für Erweiterungsmodule zur Verfügung. Zum einen kann über einen zusätzlichen Steckplatz ein PCI Modul – z.B. ein SCRAM-Modul - oder ein anderes kundenspezifisches Modul eingesetzt werden. Zum anderen gibt es auf der Baugruppe einen Steckplatz für Hilscher Feldbusmodule. Mit diesen weit verbreiteten Modulen lässt sich so eine Feldbusanschaltung in die Anwendung integrieren, ohne dass ein teurer CPCI-Steckplatz geopfert wird. Die Platine ist dadurch auch als Single Board Feldbusrechner einsetzbar.

Als Bestückungsvariante ist  noch ein optionaler ISA96/AT96 Bus vorgesehen, der es dem Anwender erlaubt, seine vorhandenen Baugruppen weiter zu benutzen und so die Migration von einem zum anderen Bussystem "sanft" durchzuführen.

Ein grundsätzliches Problem beim Einsatz von PC-Komponenten im Rahmen von Steuerungsaufgaben ist der kurze Lebenszyklus von PC-Hardware. Lebenszeiten von einem Jahr sind da teilweise schon extrem lang. Dieses mag zwar für die kurzlebige PC-Welt ausreichen, entspricht aber keineswegs den Anforderungen der Industrie, die mit Produktzyklen von fünf Jahren und mehr rechnet. Deshalb wurde beim Design der Baugruppe konsequent darauf geachtet, dass nur solche Bauteile eingesetzt werden, die bei den Herstellern auf der Embedded Roadmap stehen, so dass mit einer langen Verfügbarkeit für den Einsatz in Serienprodukten ausgegangen werden kann.

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